Petershagen-Eggersdorf, 13.02.12
Wie soll es mit der Landeslehrstätte in Lebus weitergehen? FDP-Landesvorsitzender Gregor Beyer hatte im letzten Jahr erreicht, dass das Land die Lehrstätte nicht an eine in Umweltbelangen eher unerfahrene Stiftung weitergibt, sondern ausschreibt.
Gregor Beyer kommt am 21. Februar um 19:30 Uhr ins „Anglerheim“ in Lebus, um sich mit der FDP-Kreistagsfraktion über Kriterien für die Ausschreibung und das weitere Verfahren zu beraten. Die Fraktion will das Thema im Kreistag begleiten. Das Gespräch findet öffentlich statt. Gäste sind herzlich willkommen.
Petershagen-Eggersdorf, 02.02.12
Das Bundesjustizministerium hat einen Schülerwettbewerb gestartet, der Ideen gegen Rechtsextremismus fördern und auszeichnen will. Jugendliche sollen sich Gedanken machen, was sie ganz persönlich in ihrem Freundeskreis, an der Schule oder in ihrer Gemeinde gegen Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Diskriminierung unternehmen können.
„Der Kampf gegen Rechtsextremismus ist eine Aufgabe von uns allen. Der Ansatz der Justizministerin, auf die Ideen und die Kreativität der Jugendlichen zu setzen, ist hervorragend. Rechtsextremismus muss aus der Mitte der Gesellschaft bekämpft werden. Ich wünsche mir, dass viele Schulen und Schüler aus Märkisch-Oderland an dem Wettbewerb teilnehmen“, sagte der FDP-Kreisvorsitzende Heiko Krause.
Ausgezeichnet werden die besten Ideen und Aktionen gegen Rechtsextremismus. Bewertet werden die Idee und die Umsetzung. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Die Teilnehmer können z.B. ein Video produzieren, eine Webseite gestalten, eine Fotoreportage machen oder einen interessanten Aufsatz schreiben. Wichtig ist, dass deutlich wird, was die Jugendlichen konkret gegen Rechtsextremismus unternehmen wollen und bereits tun.
Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 und 20 Jahren. Beiträge können einzeln, als kleine Gruppe oder als ganze Schulklasse eingereicht werden. Die besten Wettbewerbsarbeiten werden von einer Jury ermittelt, der auch Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger angehört. Es gibt Reisen und Geldpreise zu gewinnen. Einzelheiten und weitere Informationen unter: www.gerechte-Sache.de/wettbewerb
Neuhardenberg, 28.01.12
Der FDP-Ortsverband Seelow/Golzow fordert im Interesse der Bürgerinnen und Bürger des Oderbruchs die Landesregierung auf, ihre Zusagen einzuhalten. Die Landesregierung hatte versprochen, bis 2013 ca. 13 Mio. Euro Sondermittel zur Verfügung zu stellen, um die Abflussverhältnisse der Landesgewässer im Oderbruch zu verbessern.
„Wir stellen fest, dass auch nach einem Jahr die versprochenen Mittel nicht oder nur teilweise ankommen“, sagte Ortsvorsitzende Manja Freydank. „Die Menschen haben die Keller nach wie vor voll Wasser und keine Kraft und keine Mittel mehr, dagegen anzukämpfen.“
Für die FDP ist die Wiedereinsetzung des Oderbruchbeauftragten unverzichtbar. Seine Arbeit hat den Menschen Mut gemacht und Hoffnung gegeben, doch nach nicht einmal einem Jahr wurde er wieder abgezogen, obwohl die Problematik noch nicht behoben ist. Ein persönlicher Ansprechpartner, der Vertrauen in der Bevölkerung genießt, ist weiterhin erforderlich.
Manja Freydank sorgt sich um das Ansehen des Oderbuchs: „Es wird einem, trotz aller Bemühungen, immer wieder das Gefühl gegeben, das Oderbruch werde abgeschrieben. Die Menschen bei uns haben Existenzängste und die Landes-regierung schaut zu. Manche Äußerungen sind geradezu zynisch, wenn z.B. den Menschen nahegelegt wird, einfach wegzuziehen.“
Die FDP bekennt sich zum Oderbruch mit seinem besonderen Charme von Natur, Kultur und Tourismus. Die Landesregierung darf nicht länger auf Zeit spielen und hoffen, das Problem auszusitzen.